Medienbildnerische GrundhaltungBeitrag von: Haus Safe Harbour
Medienpädagogische Grundhaltung ION „Safe Harbour“
Medien sind ein fester Bestandteil der Lebenswelt von jungen Menschen. Wir verstehen sie daher nicht als getrennten Bereich, sondern als eng mit Alltag, Beziehungen und persönlicher Entwicklung verwoben. Auch in der Inobhutnahme spielen Medien eine wichtige Rolle als Möglichkeit zur Orientierung, zum Kontakt mit dem sozialen Umfeld, aber auch als potenzielle Quelle von Überforderung oder Belastung.
Aufgrund der meist kurzen Verweildauer in unserer Einrichtung liegt unser Fokus weniger auf einer langfristigen Vermittlung von Medienkompetenz, sondern vielmehr auf Begleitung, Regulation und situativer Orientierung. Wir greifen die aktuelle Mediennutzung der jungen Menschen auf, nehmen sie ernst und gehen darüber in den Dialog. Ziel ist es, gemeinsam ein Verständnis für die eigene Nutzung zu entwickeln und diese, wo notwendig, anzupassen.
Dabei verfolgen wir eine klare, aber differenzierte Haltung: Medien werden bei uns nicht pauschal verboten, sondern pädagogisch begleitet. Gleichzeitig setzen wir Grenzen, wenn Mediennutzung offensichtlich überfordernd wirkt, belastende Inhalte eine Rolle spielen oder andere wichtige Bedürfnisse (z.B. Schlaf, soziale Interaktion, Stabilisierung im Alltag) in den Hintergrund geraten. Einschränkungen verstehen wir dabei nicht als Strafe, sondern als Schutz- und Orientierungsmaßnahme.
Ein zentrales Merkmal unserer Arbeit ist die individuelle Abstimmung. Die jungen Menschen, die wir betreuen, bringen sehr unterschiedliche Erfahrungen, Bedürfnisse und Belastungssituationen mit. Entsprechend gibt es bei uns keine einheitlichen Regeln für alle, sondern gemeinsam entwickelte Vereinbarungen zur Mediennutzung. Diese orientieren sich am Alter, Entwicklungsstand und der aktuellen Situation des jeweiligen jungen Menschen und werden regelmäßig überprüft und angepasst.
Medienpädagogik geschieht bei uns vor allem im Alltag: in Gesprächen über Inhalte, im gemeinsamen Reflektieren von Erlebtem und im sensiblen Wahrnehmen von Nutzungsverhalten. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Impulse zu setzen, Orientierung zu geben und bei Bedarf korrigierend einzugreifen, ohne dabei die Selbstbestimmung der jungen Menschen aus dem Blick zu verlieren.
So schaffen wir einen Rahmen, der sowohl Schutz bietet als auch Entwicklung ermöglicht, und unterstützen die jungen Menschen dabei, auch in einer oft herausfordernden Lebensphase einen angemessenen Umgang mit Medien zu finden.
Medienpädagogische Grundhaltung ION „Safe Harbour“
Medien sind ein fester Bestandteil der Lebenswelt von jungen Menschen. Wir verstehen sie daher nicht als getrennten Bereich, sondern als eng mit Alltag, Beziehungen und persönlicher Entwicklung verwoben. Auch in der Inobhutnahme spielen Medien eine wichtige Rolle als Möglichkeit zur Orientierung, zum Kontakt mit dem sozialen Umfeld, aber auch als potenzielle Quelle von Überforderung oder Belastung.
Aufgrund der meist kurzen Verweildauer in unserer Einrichtung liegt unser Fokus weniger auf einer langfristigen Vermittlung von Medienkompetenz, sondern vielmehr auf Begleitung, Regulation und situativer Orientierung. Wir greifen die aktuelle Mediennutzung der jungen Menschen auf, nehmen sie ernst und gehen darüber in den Dialog. Ziel ist es, gemeinsam ein Verständnis für die eigene Nutzung zu entwickeln und diese, wo notwendig, anzupassen.
Dabei verfolgen wir eine klare, aber differenzierte Haltung: Medien werden bei uns nicht pauschal verboten, sondern pädagogisch begleitet. Gleichzeitig setzen wir Grenzen, wenn Mediennutzung offensichtlich überfordernd wirkt, belastende Inhalte eine Rolle spielen oder andere wichtige Bedürfnisse (z.B. Schlaf, soziale Interaktion, Stabilisierung im Alltag) in den Hintergrund geraten. Einschränkungen verstehen wir dabei nicht als Strafe, sondern als Schutz- und Orientierungsmaßnahme.
Ein zentrales Merkmal unserer Arbeit ist die individuelle Abstimmung. Die jungen Menschen, die wir betreuen, bringen sehr unterschiedliche Erfahrungen, Bedürfnisse und Belastungssituationen mit. Entsprechend gibt es bei uns keine einheitlichen Regeln für alle, sondern gemeinsam entwickelte Vereinbarungen zur Mediennutzung. Diese orientieren sich am Alter, Entwicklungsstand und der aktuellen Situation des jeweiligen jungen Menschen und werden regelmäßig überprüft und angepasst.
Medienpädagogik geschieht bei uns vor allem im Alltag: in Gesprächen über Inhalte, im gemeinsamen Reflektieren von Erlebtem und im sensiblen Wahrnehmen von Nutzungsverhalten. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Impulse zu setzen, Orientierung zu geben und bei Bedarf korrigierend einzugreifen, ohne dabei die Selbstbestimmung der jungen Menschen aus dem Blick zu verlieren.
So schaffen wir einen Rahmen, der sowohl Schutz bietet als auch Entwicklung ermöglicht, und unterstützen die jungen Menschen dabei, auch in einer oft herausfordernden Lebensphase einen angemessenen Umgang mit Medien zu finden.
